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HRC verspielt den Gruppensieg

HRC verspielt den Gruppensieg

Zwei Matchbälle gehabt, doch keinen genutzt. Nach der Heimpleite gegen die SG Siemensstadt/Grizzlies verlor der Hamburg Rugby-Club nun auch das Duell beim Tabellenzweiten RC Leipzig. Bei den Sachsen setzte es eine am Ende deutliche 26:44 (16:24)-Klatsche. Mit dieser Niederlage musste der HRC (55 Punkte) auf der Zielgeraden die Tabellenführung und damit den Gruppensieg in der Staffel Nord/Ost des DRV-Pokals an die Leipziger (57 Punkte) abgeben.

Zum wiederholten Male verschlief der HRC die Anfangsphase einer Partie und legte einen katastrophalen Start hin. Mit Kick off kassierte der Hamburger RC gleich den ersten Versuch. Durch einen Straftritt kämpfte sich die Mannschaft zwar dann wieder ins Spiel, aber danach häuften sich die Fehler in der Verteidigung. Folge: Der HRC kassierte bis zu Halbzeit drei weitere Versuche. "Wir haben Tacklings verpasst und in den Kontaktsituation nicht konzentriert genug gearbeitet", sagt HRC-Sturmtrainer Gordon Roeder. "Dass wir uns wieder herangespielt haben und in der zweiten Halbzeit das Spiel bis zum 26:32 offen gestalten konnten und die Chance hatten, das Spiel zu drehen, spricht lediglich für unsere Moral." Unkonzentriertheiten und fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen brachten den HRC dann aber endgültig auf die Verliererstraße "Leider konnten wir die Ausfälle in der Hintermannschaft nicht kompensieren. Besonders in der Verteidigung gab es etliche Abstimmungsprobleme. So konnten wir einer zielstrebigen Leipziger Mannschaft nur wenig entgegensetzen. Der Sieg für die Gastgeber ist verdient, auch wenn er am Ende zu hoch ausfiel", erklärt Roeder. "Für uns fühlt sich die zweite Niederlage in Folge fast wie ein Abstieg an und die Mannschaft ist sehr enttäuscht. Jetzt haben wir ein paar Wochen Pause und können uns neu formieren und an unseren Schwächen arbeiten."

Als Tabellenzweiter der Gruppe Nord/Ost trifft der Hamburger RC im Viertelfinale am 24./25. Mai in der Rugby-Arena Saarlandstraße dann mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Süd/West-Vertreter RC Aachen. Und in einem möglichen Halbfinale müsste der HRC zum Titelfavoriten und Vorjahresfinalisten Heidelberger TV reisen. Gegen den HTV musste der Hamburger Rugby-Club in der vergangenen Saison im Viertelfinale die Segel streichen.

Punkte für den HRC: Fabian Peters (16 Punkte), Lasse Roeder, André Dorcelien (jeweils fünf Punkte)

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