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Pokal-Aus für den HRC im Viertelfinale – Zweite wird Meister der Verbandsliga Nord

Pokal-Aus für den HRC im Viertelfinale – Zweite wird Meister der Verbandsliga Nord

Alles war angerichtet: Die Mannschaft absolvierte im Training Extraschichten, es herrschte perfektes Rugby-Wetter und die Zuschauer-Kulisse auf der Wolfgang-Meyer-Sportanlage war imposant. Nur das Endergebnis im DRV-Pokal-Viertelfinale zwischen Hamburger Rugby-Club und dem RC Aachen war mehr als nur ein Schönheitsfehler. Nach der 10:23 (3:15)-Niederlage verabschiedete sich der HRC wie im Vorjahr bereits im Viertelfinale im Kampf um den DRV-Pokal.

"Wir sind sehr enttäuscht, dass für uns die Saison nun vorbei ist", sagte HRC-Sturmtrainer Gordon Roeder nach Abpfiff der Partie. seine Mannschaft habe es nicht verstanden, ihr Spiel aufzuziehen. Im Gegenteil: "Die Aachener haben uns mit ihrer guten Hintermannschaft einige Probleme bereitet. Wir waren in unserer Verteidigung dagegen einfach zu passiv und konnten nicht genug Druck aufbauen", analysierte Roeder. "Darüber hinaus ist es uns nicht gelungen, unsere Stärken auszuspielen. Taktische Fehler verhinderten teilweise sehr gute Einlaufchancen. Hinzu kamen schiefe Gassen, Vorbälle vor dem gegnerischen Malfeld  und missglückte Befreiungskicks." Einer dieser Kicks führte dann auch zur Entscheidung zu Gunsten der Aachener.

Kämpferisch kann Gordon Roeder dabei seiner Mannschaft kein Vorwurf machen. Musste sie doch ab der 50. Minute nach einer roten karte gegen Innendreiviertel Philipp Dreessen in Unterzahl kämpfen. "Da waren wir trotz einem mann weniger sogar das bessere Team und hätten mit etwas Glück das Spiel noch drehen können", sagte der HRC-Sturmtrainer. was bleibt, ist die Erinnerung an den Auftritt vor einer tollen Kulisse im Rahmen des WM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und Russland. "Die Kulisse war wirklich atemberaubend und die Unterstützung unserer Fans war einzigartig", lobte Roeder die Zuschauer nach dem Schlusspfiff.

Punkte für den HRC: Fabian Peters, Jonas Günther (je fünf).

Erfreuliche Nachrichten gibt es von der zweiten Mannschaft. Zwar verlor sie das Spiel gegen ihren Verfolger TuS Lübeck mit 29:36, doch trotz des offensiven und defensiven Bonuspunktes verteidigte HRC II die Tabellenspitze mit 38 Punkten vor dem TuS Lübeck (37 Punkte). Damit holte sich HRC II zum zweiten Mal in Folge die Meisterschaft der Verbandsliga Nord.

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